Gutes Krisenmanagement

Ein gutes Krisenmanagement ist die Basis dafür, um Unternehmen und Organisationen erfolgreich durch eine Krise zu navigieren. Lesen Sie hier die sieben wichtigsten Tipps aus dem erfolgreichen Krisenmanagement.

1. Zusammenstellung eines erfahrenen Krisenmanagement-Teams

Das Krisenmanagement-Team sollte eine klar kommunizierte Struktur haben, in die die Leitung des Unternehmens oder der Organisation eingebunden ist.

Der Leiter sollte ein anerkannter interner oder externer Krisenmanager sein, der festlegt, welche Personen für die Abarbeitung der krisenrelevanten Tätigkeiten (z. B. Verteilung von Schutzmasken) herangezogen werden.

2. Regelmäßige und disziplinierte Kommunikation

Die Krisenkommunikation sollte knapp, verständlich und jeden Tag zu fixen Zeitpunkten per E-Mail und wenn nötig auch telefonisch stattfinden.

Während der Krise sollte eine zentrale Kommunikationsstelle eingerichtet werden, die rund um die Uhr telefonisch und per E-Mail erreichbar ist.

3. Maximale Transparenz über die gesetzten Maßnahmen

Die Mitarbeiter und Kunden sollten zu jedem Zeitpunkt darüber informiert sein, welche finanziellen und personellen Anstrengungen zur Eindämmung der Krise unternommen werden.

4. Vertretungsregelungen für jeden Mitarbeiter

Da jeder Mitarbeiter krank werden kann, ist es notwendig, Vertretungen zu definieren, bei denen aber keine wechselseitigen Vertretungskreisläufe entstehen dürfen, falls die Personen physisch miteinander in Kontakt stehen (z: B. A vertritt B, B vertritt A).

Diese Regeln gelten auch für das Management des Unternehmens.

5. Beiziehen von Fachleuten

Für die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen sollte das Unternehmen interne und externe Fachleute aus den jeweiligen Bereichen beiziehen (z. B. Mediziner, Cyber Security Spezialisten, Sicherheitsexperten) oder eine Zweitmeinung von diesen einholen.

6. Sicheres Teleworking – funktionierende IT-Systeme

Mitarbeiter, deren Anwesenheit im Unternehmen nicht unbedingt erforderlich ist, sollten zu Hause arbeiten. Dabei sollte auch regelmäßig nachgefragt werden, wie es diesen Mitarbeitern geht bzw. ob sie erkrankt sind.

Die Verfügbarkeit der IT-Systeme sollte regelmäßig überwacht und Backups der wichtigen Systeme sicher gelagert werden. Ein großes Augenmerk ist auf die Gesundheit des IT-Personals zu legen und auf Transportmöglichkeiten für Mitarbeiter, die vor Ort Tätigkeiten durchführen müssen.

Überdies ist es wesentlich, jedem im Homeoffice arbeitenden Kollegen nahezulegen, sich selbst auf eine mögliche Erkrankung vorzubereiten und die notwendige familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zu überdenken.

7. Laufendes Coaching des Krisenteams

Sowohl das Krisenmanagement-Team als auch die in der Krise zum Einsatz kommenden Hilfskräfte benötigen ein regelmäßiges Coaching durch nicht in das Krisenmanagement eingebundene interne oder externe Personen, um ihre mentale Fitness zu unterstützen.

Für im Homeoffice arbeitende Mitarbeiter sollten Manager und direkte Arbeitskollegen diese Aufgabe übernehmen.

Für Fragen steht Ihnen Robert Egger gerne zur Verfügung:

Robert Egger

+43 676 523 59 79
robert.egger@robertegger.at

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